Kultivierte Runde oder Flatrate-Besäufnis?
März 15 , 2014 die-hochzeit

Kultivierte Runde oder Flatrate-Besäufnis?

Im Laufe der Hochzeitsplanung werden die meisten Brautpaare über die Frage stolpern, wie viel Geld sie für die Verpflegung ausgeben möchten. Bei manchen Hochzeiten gibt es ganz klassisch Hochzeitssuppe und Frikassee und bei anderen wird eben Kavier, Sushi und feinstes Wild aufgetischt. Das ist abhängig von Brieftasche, Herkunft und Gäste-Klientel.

Weiterhin stellt sich die Frage, welche Auswahl an Getränken angeboten werden soll. In jedem Fall gehören diese entweder auf klassische oder moderne Menükarten zur Hochzeit.

 Alles da, alles weg

Die Gäste bekommen alles angeboten, was das Herz begehrt. Kaffee, Säfte, Schnäpse, Sekt, Wein, Cocktails … da freut sich jeder Gast! Schließlich kostet ein Cocktail in einer Bar schon etwa 5,00 €, da sollte man zulangen.

Meist wird mit dem Caterer eine Pauschale vereinbart. Je mehr Getränke enthalten sind, desto höher fällt die Pro-Kopf-Pauschale aus. Aber was ist, wenn dann alle Gäste beschlossen haben, heute mal einen ruhige Feier zu verbringen, weil sie noch den Kater vom letzten Abend in den Knochen haben? Oder wenn die Feier weit außerhalb liegt, sodass die sonst so starken Trinker alle fahren müssen? Dann zahlt man eine sehr hohe Pauschale und kann diese nicht ausreizen.

Der andere Punkt ist, dass WENN tatsächlich alle fleißig trinken, damit sich die Pauschale auch lohnt, hat man am Ende einen Haufen Schnapsleichen rumliegen. Für die Karnevalisten unter uns mag das Gang und Gebe sein, aber manch anderer hätte doch gern eine kultivierte Hochzeitsfeier.

Die Variante passt wohl eher für diejenigen, die wissen, dass ihre Gäste viel und viel Verschiedenes trinken und damit auch kein Problem haben.

Wir haben alles! Naja fast alles …

Mal ganz ehrlich. Betrinken kann man sich auch mit Bier, Wein und Sekt. Müssen es denn auch wirklich jegliche Schnapssorten der Welt sein und unbedingt die tollsten Cocktails, die die meisten Kellner nicht mal mixen können? Gut und schön, manch einer brauch vielleicht tatsächlich seinen Verdauungsschnaps.  Aber wäre es ganz schlimm, wenn er den dann selbst bezahlt? Ich weiß, ich weiß … das ist eine Hochzeit, da lässt man die Gäste doch nicht den Schnaps bezahlen. Aber auf der anderen Seite kostet eine Hochzeit tausende von Euros. Und nicht wenig davon geht für die Verpflegung flöten.

Gerade wenn das Hochzeitspaar selbst nicht viel trinkt, ist es schwer einzusehen, wenn für fremde Eskapaden bezahlt werden soll. Schließlich ist das die eigene und (hoffentlich einzige) Hochzeit, die kann man planen wie man möchte.

Besonderes für’s Auge

Egal, wie man sich entscheidet, sollte man seine Auswahl schriftlich festhalten. Es wäre ungünstig, wenn Gäste erst nachfragen müssen, welche Getränke denn überhaupt vorrätig sind. Außerdem haben die Gäste dann so Menü- bzw. Getränkekarten vor sich und bestellen auch nur das, was auf der Karte steht. Bei der Tischdekoration sollte man die Menükarten nicht aus den Augen lassen. Sie sollten an die Hochzeitsfarben angepasst sein, keinen ganzen Roman enthalten, jedoch dafür die angebotenen Speisen und Getränke. Dafür gibt es verschiedene Arten von Menükarten, klassisch als Karte oder romantisch als Windlicht. Lassen Sie sich inspirieren :).

 

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Was bietet man zur Hochzeit an Getränken an und kann man immer mit den Konsequenzen leben?
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One Comments on “Kultivierte Runde oder Flatrate-Besäufnis?”

  • Tore20 März 2014, 05:45

    Man sollte bei einer Hochzeit vorher genau festlegen, was getrunken werden kann. Bei meiner Hochzeit hatte ich 138 Gin Tonics auf der Rechnung. Da haben mein Bruder und die Kumpels ordentlich zugelangt.

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