Dezember 26 , 2013 hochzeitsvorbereitung

Ready for Take-off: Was muss mit?

Seit eine der ersten Folgen von Germany’s Next Topmodel wissen wir: Ohne Tasche keine Competition! Jetzt ist die eigene Hochzeit natürlich kein Wettbewerb (abgesehen bei 4 Hochzeiten und eine Traumreise), aber ohne eine Notfalltasche geht es trotzdem nicht. Viele Bräute kaufen sich zwar eine kleine Clutch, doch am Tag der Tage will die Braut dann neben dem eigenen Brautstrauß nichts Weiteres halten müssen. Deshalb sind gute Trauzeuginnen und Brautjungfern mit einem echten Notfallkoffer ausgestattet und auch der Trauzeuge vom Bräutigam sollte an ein, zwei Kleinigkeiten denken. Sollte. Tut er im Normalfall nicht. Daher müssten auch Dinge, wie Männerdeo auch in die Tasche der Damen.

Größe der Tasche

Clutch oder doch lieber geräumige Handtasche mit Platz für Ersatzschuhe, zweites Outfit und Schoßhündchen Pfiffi? Klar ist, dass man als Braut keinen geräumigen Shopper mit sich rumschleppen wird, sondern allenfalls ein kleines Täschchen hat. Von Marken wie Lilly gibt es natürlich auch die passenden Taschen in Weiß und Creme, aber viel rein passt da nicht und am Ende verschwindet dieses kleine Beutelchen dann nur in der Handtasche der Trauzeugin. Wobei auch diese oft eine Hand frei haben sollte, um helfen zu können. Denn am Ende läufts so: Braut kriegt Blumen und Geschenk, bedankt sich großherzig, gibt beides an die Trauzeugin weiter, die dann an die Brautmutter und so weiter, bis das Geschenk irgendwann am Hochzeitstisch landet. Letztlich kann man viele der benötigten Dinge auch im Auto oder auf dem Hotelzimmer bunkern und in die Handtasche nur die wirklich wichtigen Dinge packen!

Was muss rein?

In erster Linie denkt man da wohl an Deodorant und einer zweiten Strumpfhose. Beim regelmäßigen Schmökern von Hochzeitsblogs bin ich nun aber bei der Kartenmacherei.de auf eine viel ausführlichere Liste gestoßen, die auch an den zukünftigen Ehemann denkt. Denn auch das stärkere Geschlecht kann von den vielen Freudentränen bei der Trauung irgendwann Kopfschmerzen kriegen! Ich für mich möchte unbedingt folgende Dinge im Notfall-Täschchen haben:

  • Taschentücher
  • Traubenzucker
  • Kopfschmerztabletten
  • Puder und etwas Wimperntusche sowie ein paar Wattestäbchen zum korrigieren
  • Haarnadeln
  • Blasenpflaster

Man muss dazu sagen, ich selbst habe nicht vor, überhaupt eine Tasche zu tragen, sondern verlasse mich voll auf meine Trauzeugin, meine Brautjungfer und natürlich meine Mutter. Ersatzstrumpfhosen oder Sicherheitsnadeln, um im Notfall etwas richten zu können, sollten genauso vertreten sein wie ein Flachmann gegen die Aufregung ;).

Ersatzschuhe – macht das Sinn?

Für die Bräute unter uns, die das große Glück haben, bereits Brautschuhe zu besitzen, stellt sich auch die Frage, ob dies das einzige Paar Schuhe an dem Abend bleiben soll. Schließlich kosten diese meist nicht wenig, wurden mühsam eingelaufen und sehen selbstverständlich absolut klasse aus! Und dann noch Ersatzschuhe dazu besorgen, die flach und ohne Absatz sind? Irgendwie widerspricht es sich, dass man sich zunächst unbequeme Schuhe aussucht, das Kleid daraufhin anpassen lässt und dann noch Ballerinas einsteckt?. Ich werde also eher versuchen, Schuhe zu finden, auf denen ich auch die ganze Nacht noch durchtanzen kann. Das gilt jedoch nur für mich! Aufgrund meiner Körpergröße darf und muss ich Gott sei Dank keine hohen Schuhe tragen. Konnte ich noch nie drin laufen, werde ich nie können. Jedoch sollten Bräute, die sich ein zweites Paar Schuhe mitnehmen, darauf achten, dass das Kleid mit flacheren Schuhen nicht so lang ist, dass man darüber stolpern kann! Das kommt nämlich überhaupt nicht damenhaft rüber :).

One Comments on “Ready for Take-off: Was muss mit?”

  • Sonja20 Januar 2014, 05:33

    Eine Tasche für diverse Notfälle ist ein Must have.
    Ohne kann Frau kaum die Hochzeit überstehen.
    Ich habe meine meiner besten Freundin anvertraut und hatte so alles parat

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